28.09.2017
20:30

Konzert: Dominik Plangger

DER Liedermacher aus Südtirol feiert bereits große Erfolge in ganz Europa und stand schon gemeinsam mit Konstantin Wecker auf der Bühne. Bei seiner jetzigen Tour macht er auch einen Zwischenstopp im Schloss Sigmundsried.

Eintritt: VVK: 17,60€ AK: 20€

Vorverkauf bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen sowie allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen und hier: goo.gl/TJpHFr

 

Der Liedermacher Dominik Plangger wurde 1980 in Südtirol geboren. Er macht seit frühester Jugend Musik, zählt unter anderem Bob Dylan, Townes Van Zandt und Arlo Guthrie, aber auch Liedermacher wie Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey zu seinen Einflüssen. Er singt mit Vorliebe in deutscher Sprache und im Südtiroler Dialekt, aber auch auf Englisch und Italienisch, unter anderem politisch sehr engagierte Lieder gegen Rassismus, Faschismus, emotionale Kälte und Diskriminierung. Zugleich ist er ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß – und das auch gerade, weil er stets authentisch bleibt.

Dominik Plangger ist ein Künstler, der etwas zu sagen hat. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt, stets gelingt es dem Liedermacher, seine Themen auf den Punkt zu bringen. Dominik Plangger war viele Jahre als Straßenmusiker u.a. in Irland und Kanada unterwegs, und die Erfahrungen aus jener Zeit sind bei seinen Liveauftritten noch immer zu hören. Seine Texte sind kritisch: “Sie lügen immer noch und halten uns dumm, so manche Heuchler, die uns verwalten, sie faseln von Podesten mit schüttergrauem Haar, es sind immer noch die Gleichen, die Alten”, heißt es in einem seiner Songs “Da rührt sich was in mir”. Er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. “Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.”, sagt er.

In Deutschland wurde der Musiker mit der überragenden Stimme und dem grandiosen Gitarrenspiel unter anderem durch seine Auftritte bei ‚Songs an einem Sommerabend’ in Kloster Banz bekannt, wo er im Juli 2014 zum fünften Mal auf der Bühne steht. Er wohnte in Innsbruck und Wien, verbringt die Sommer meistens als Hirte auf Südtiroler und Schweizer Almen und tourt als Musiker nicht nur durch seine Südtiroler Heimat und Österreich, sondern durch den ganzen deutschsprachigen Raum, und ist auch verstärkt in Deutschland zu hören. 

Konstantin Wecker über Dominik Plangger:
„Dominik habe ich kennengelernt in Kloster Banz bei ‚Songs an einem Sommerabend‘, dort hat er eines Nachts im Künstlerzelt, wenn die Zuschauer schon längst fort waren, seine Gitarre genommen und ein Wecker-Lied gespielt. Das hat mir natürlich gefallen. Und dann hat er ‚Buona Notte Fiorellino‘ von Francesco De Gregori gespielt, das ich dann auch ins Deutsche übertragen habe. Ich war begeistert von ihm, von seiner Stimme, von seiner Art. Das Lied habe ich dann auch oft mit ihm auf der Bühne gesungen, Dominik auf Italienisch, ich eben auf Deutsch. Wenn man ihn so auf der Bühne sieht und die Augen zumacht, dann könnte man meinen, so könnte einmal Bob Dylan angefangen haben: allein auf der Bühne mit seiner Gitarre, wortkarg. Dominik spielt ausgezeichnet Gitarre. Musikalisch ist er wirklich aufregend. Dominik zeichnet sich aus durch eine Stimme, die einem wirklich sofort ans Herz rührt. Besonders gern habe ich ihn auch, wenn er im Südtiroler Dialekt singt. Dominik braucht keine große Band, er stellt sich mit seiner Gitarre auf die Bühne. Er erzählt auch nicht viel zwischen den Liedern, sondern er zaubert. Er zaubert seine Stimmungen..“

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